Mittwoch, 3. März 2010

Kranker kleiner Tiger - 3.

Erst mal  - ganz ganz lieben DANK für eure e-mails und Kommentare und auch Anrufe. Ich weiß ja, bzw. kann mir das vorstellen, das viele sowas oder ähnliches schon mitgemacht haben. Und wenn man halt an seinem Tierchen hängt, dann fließen die Tränen ...

Gestern konnte ich meinem Chef einen halben Tag Freizeit abbetteln. Das ist wieder das Gute in unserer Firma, das sowas schon mal möglich ist. Na jedenfalls bin ich gegen 12 Uhr nach Hause um Findus wieder einzupacken und zum Arzt zu fahren. Der nächste Schreck. Die Wunde nässt - ziemlich arg. Also nicht offen oder so, sondern einfach nässen. Beim Tierarzt lag er dann so da - nun ja - als wärs das eigentlich. Aber der Tierzarzt möchte noch nicht aufgeben, also Katze an den Tropf - Infusion und Glukose. Ich soll gegen 17 Uhr anrufen. Ja, aber Barbara mag natürlich nicht einfach NUR anrufen, sondern wir (Daniel mein Sohn) und ich fahren hin. Wir hörten ihn maunzen, haben ihn dann für ca. 1/2 Stunden mit Tropf auf dem Schoß. Er sah wieder besser aus, war auch wieder kräftiger. Aber dann eben die Entscheidung, mitnehmen oder da lassen (also in Obhut des Tierarztes, der ihn mit nach Hause nimmt). Ich hatte Angst das zu Hause was schief läuft (muss ja heute auch wieder arbeiten) und wir ihn nicht helfen können, also lieber beim Arzt lassen. Nachher rufe ich an und frage nach, wie es ihm geht und wie es weiter geht. Und dann werde ich beim Chef schleimen und hoffen, dass ich für morgen und übermorgen frei bekomme. Dann könnte ich mich 4 volle Tage um ihn kümmern und halt auch aufpassen.

Wie hättet ihr euch entschieden? Lieber beim Doc lassen oder nach Hause mitnehmen (egal ob ihr berufstätig seit oder nicht)?? Ich habe irgendwie ein schlechtes Gewissen, ihn dann dort gelassen zu haben. Andererseits, wenn was passieren sollte, kann der Arzt ja wesentlich besser reagieren als ich.

Kommentare:

  1. Wenn man beruftstätig ist, war es die beste Entscheidung. Stell mal vor ihm geht es auf einmal schlecht und keiner ist da? Wie schlimm ist das dann? Welche Vorwürfe macht man sich dann erst
    So ist der kleine gut versorgt und ihm kann im Notfall geholfen werden. Sowas ist immer eine gute Entscheidung. Wenn du zuhause bist, kannst du ihn ja holen. Ich hoffe sehr das du frei bekommst und ihn umsorgen kannst.
    Ich denk an euch..
    Tierische Grüsse

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  2. Barbara, du hast sicher richtig entschieden, das hätten wir auch so gemacht. In der Nacht wäre so auch keine schnelle Hilfe da gewesen, und wenn du arbeitest, ist es so auch besser.

    Ich wünsche euch alles Liebe und Gute! Melde dich,wenn ich dir irgendwie helfen kann!

    Liebe Grüße
    Sabine

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  3. Tut mit leid Barbara zu lesen, dass es Deinem Tigerchen noch nicht wirklich besser geht. Deine Entscheidung war die Beste für das Tier. So ist er unter Kontrolle und der Arzt kann besser einschätzen, was gerade zu tun ist. Vorwürfe und Bedenken solltest Du Dir keine machen.
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du frei bekommst und dass es bergauf geht.
    Ich wünsch Euch alles Liebe und denke an Euch.
    Iris

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  4. Barbara, das war die richtige Entscheidung und Du brauchst und darfst Dir wirklich keine Vorwürfe machen!
    Sollte irgend etwas mit dem Katerchen sein, ist sofort Hilfe zur Stelle.

    Ich hatte auch lange Jahre einen Miezekater und musste ihn auch mal für einige Tage beim Doc lassen.
    Das war die beste Entscheidung für das Tier, denn darauf kommt es schließlich an. Man will ja, dass es dem "Mitbewohner" gut geht und er die beste Versorgung bekommt.

    Sobald es Deinem Findus besser geht kannst Du ihn wieder nach Hause holen und dort ausgiebig mit ihm schmusen.

    Sei lieb umarmt
    Susi

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  5. Ich hätte das Kerlchen auch schweren Herzens da gelassen, weil es für ihn einfach am besten ist. Hoffentlich geht es heute schon besser!!

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  6. Du hast das richtig entschieden, Barbara!
    Wenn es ihm schlechter gegangen wäre, hättest du ihn wieder in den Korb packen und wieder Auto fahren müssen und das hätte ihn nur zusätzlich gestresst! Ich denke, Findus spürt auch, dass er bei dem TA gut aufgehoben ist... und dort kriegt er halt direkt und sofort Hilfe, mal abgesehen davon, dass der TA das Tier auch ganz anders anschaut und dem vielleicht auch früher eine Veränderung auffällt.
    Es tut mir so leid, dass du soviel Herzschmerz wegen dem süßen Stinker hast, hoffentlich geht es bald aufwärts!

    Liebe Grüße... Heike

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  7. das war sicher eine schwere Entscheidung Barbara aber ich glaube es war die Richtige!

    Beim Tierarzt bekommt er im Notfall sofort Hilfe und die wissen auch immer gleich was zu tun ist.
    Ich mußte ja vor einem Jahr unseren Kater nach seinem Autounfall auch drei Wochen bei der Tierarztpraxis lassen, weil Linux sich halt absolut nicht bewegen durfte und 100% Ruhe brauchte.
    Ich wäre in der Zeit zwar auch fast verrückt geworden, weil wir ihn solange auch nicht sehen und besuchen durften, aber im Nachhinein bin ich froh das wir so entschieden haben, er ist wieder ganz gesund geworden. Zumindest wenn man davon absieht , das er nun etwas schief läuft, aber das hätte ja noch schlimmer kommen können....

    LG
    Gabriele

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  8. Ich finde auch,dass du richtig entschieden hast....auch wenn die Trennung weh tut....beim TA ist sofort jemand da,wenn etwas mit ihm ist....hoffentlich geht's ihm bald besser und du kannst ihn nach Hause holen und mit ihm die verpasste Schmusezeit nachholen...ich drück die Daumen

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  9. Liebe Barbara,
    genau die Entcheidung mußte ich auch schon treffen - ich habe genau wie Du aus genau den Gründen entschieden - und es war gut so. Der Abschied fällt unsagbar schwer, aber der Tiger ist in besseren Händen, wenn denn was passiert!

    Ich drücke Euch weiterhin die Daumen!

    LG
    Marion

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