Donnerstag, 14. Oktober 2010

Meine Entscheidung - Moritz

Danke für eure Kommentare!!! Danke Dany für deine Hilfe!!

Ich habe mich entschlossen, Moritz diese Tabletten NICHT zu geben, bzw. keine Tabletten zu geben. Ich werde ihn sehr gut beobachten, wöchentlich wiegen, habe für ihn ein Tagebuch angelegt, wo alles rein geschrieben wird. Außerdem werde ich mit ihm halbjährlich zum Arzt gehen und das Blut untersuchen lassen. Das ist für ihn wesentlich weniger Stress. Denn wenn er die Tabletten nimmt, müsste ich mit ihm alle 2 bis 4 Wochen zum Arzt (Blutuntersuchung), da die Tabletten ja eingestellt werden müssen. Sollte sich sein T4 Wert extrem verschlechtern (im Moment hat er einen Mittelwert), kann ich ihm immer noch Tabletten geben.

Übrigens schmust Moritz wieder mit mir, NUR wenn ich ihm Leckerchen geben will, zuckt er noch zurück (schaut mich ein wenig dämlich an) ... könnte ja wieder diese ecklige Tablette sein ...

Ja, und was ist schlimmer? Aufgrund der Krankheit zu sterben oder aufgrund der Nebenwirkungen dahinzusiechen und dann zu sterben??? 

Gabriele (Conga-Bären): Du weißt ja, dass ich mich auch gegen "meine" Tabletten entschieden habe, da die Ärzte die Symptome behandelt haben, aber nicht die Ursache gesucht haben und mir geht es wesentlich besser.

Schnurrige Grüße, Barbara

Kommentare:

  1. Hi Barbara,

    ich denke, du hast dich richtig entschieden, schon auf Grund deiner eigene Erfahrung. Auf jeden Fall nicht diese Tabletten!!

    Wie Dany geschrieben hat, sobald es Leckerli gibt *Misstrauen*. Klar, würde uns genauso gehen.

    Moritz wird es dir danken, obwohl, tut er ja schon (schmust wieder).

    Gruß Gabriele
    ...

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  2. Liebe Barbara
    Du hast diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, Du hast Dich damit befasst und es zeugt von Verantwortung, dass Du nicht einfach machst was andere sagen. Ich finde das total gut und zeigt doch auf, dass Dir die Katze wichtig ist und ihre Befindlichkeiten. So Menschen wie Dich sollte es mehr geben, finde ich.
    Ich bin auch Deiner Meinung.Voll und ganz!!
    Ich habe ein Wort für dieses (tolle wie ich finde)Verhalten von Dir: Das Nickyprinzip!
    Die Erklärung dazu: Ich hatte eine kastrierte Katze, die Nicky hiess (ich hab Dir von ihr geschrieben). Nicky war ein Jahr Freigängerin, danach wollte ich sie als Hauskatze halten, weil ich erstens anfing zu züchten und die anderen Katzen nicht raus durften und zweitens weil wir umgezogen sind, an eine Strasse. Nicht stark befahren, aber immerhin ein paar Schnelle pro Tag! Es ging nicht, Nicky wollte raus und sie demonstrierte und fing auch an zu pinkeln. Ich habe es meinem Tierarzt erzählt und er meinte: Wollen sie eine Katze die unglücklich ist, aber dafür sehr alt wird oder wollen sie eine Katze die glücklich ist und vielleicht nicht so alt wird weil sie überfahren wird.
    Nicky wurde übrigens sehr alt überfahren *sniff* von einem Raser, der übrigens nicht mal angehalten hat.
    Ab diesem Tag lebe ich nach dem Nickyprinzip. Auch für mich selber. Und es hat sich bewährt!
    Ich wünsche Moritz dass er noch sehr lange leben darf und das bei vollen Sinnen und glücklich!
    Liebe Grüsse
    Dany

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  3. DANKE für eure Worte.

    Wie ihr wisst, ist mein Findus im März gestorben und ich mache mir immer noch Vorwürfe, weil ich ihm den Stress (3 Wochen lang fast täglich zum TA) zugemutet habe und weil er nicht bei mir gestorben ist, sondern alleine in einer Box beim TA. Und weil Findus 3 Wochen lang Tabletten nehmen musste (er hat sie brav genommen - nur hat er die erste Sorte nicht vertragen - die zweite und auch die dritte Sorte nicht). Und außerdem konnte er urplötzlich nicht mehr ohne Hilfe eines Klistiers Kot absetzen.

    Der Tod dieses Katers hat mich verändert und hat mich nachdenklich werden lassen.

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  4. Weisst Du, man kann machen was man will, man macht sich trotzdem immer Vorwürfe. Ich denke wenn man den Typ dazu ist, dann macht man sie sich. Ist auch bei mir so.
    Zum Trost: Ich habe schon sehr viele Sterbebegleitungen gemacht bei Tieren und ich habe kein einziges Tier leiden sehen. Am Schluss nehmen sie keine Schmerzen mehr wahr. Sterben ist etwas Natürliches und wir Menschen haben nur verlernt damit umzugehen.
    Ich kenne das mit den Vorwürfen genau, ich hab mal einen Kater verloren weil ich zu spät zum Tierarzt ging mit ihm. Er hatte Blasensteine (TroFu) und ich dachte er hätte Verstopfung. Bis ich es gemerkt habe, war es zu spät. Ich denke noch heute oft an ihn, obwohl es schon mindestens 20 Jahre her ist. Ich hab ihn handaufgezogen.

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  5. Hallo Barbara,

    danke für Deinen lieben Kommentar. Ich habe Dir auch eine Mail dazu geschrieben.
    Ich lese eben, daß Deine Moritz ebenfalls krank
    ist. Das tut mir unendlich leid und ich hoffe, daß Du ihn noch lange bei dir behalten kannst.

    Liebe Grüße
    Gela

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